Claudia Picenoni

Claudia Picenoni ist 1965 in St.Moritz geboren und aufgewachsen. Sie interessiert sich für die Methode und Training von Jerzy Grotowski und besucht regelmässig das Grotowski Centre in Wroclaw (Breslau) PL. Als Theaterschaffende bevorzugt sie die Verflechtung von Bewegung, Text und Musik zu einer persönlichen Bildsprache. Diplom zur Bewegungs-pädagogin (BGB Level 3). 1990-1992 Schule für Tanz-, Theater und Mime comart in Zürich.

Freie Produktionen und Engagements schliessen u.a. ein:

1993 Galerie Niedervolta in Altdorf Dada -Textcollage inspiriert mit Texten von

„Kurt Schwitter“ (Spiel: Brigitta Laube und Claudia Picenoni, Musik: Gunnar Kristinsson).

1994 Internationale Musikfestwochen Luzern mit Pictures in the park, einer Co-Produktion von ch-tanztheater, Luzerner Ballett und Ole Thilo.

1996 Mitwirkende in der Choreographischen Theaterproduktion von éclat, wenn du liebst musst du gehen auf der Nordtangente in Basel. 1997 multimediale Oper air l’en verre von Daniel Mouthon, Dieter Ulrich (Regie: Gill Tschudi mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich, Gessnerallee.

1997 mit break for four am Tanzabend Einblicke der Basler Tanzschaffenden in der Kulturwerkstatt Kaserne. 1999 Tanztheaterstück oder meinen Sie mich? Im Theater am Gleis.

Zusammen mit Iris Weder war sie Initiantin des Projekts wo ich mich leichter fühle als anderswo (inspiriert von Annemarie Schwarzenbachs Leben und literarischem Werk), welches im Jahr 2000 zum 2. Fest der Künste in St. Moritz eingeladen wurde (Regie: Philippe Minella).

Im Frühjahr 2003 gründete Claudia Picenoni theaterquasi und präsentierte ihre erste Produktion se-quenz, eine lyrische Musik-Text-Collage mit Gedichten aus dem Gedichtband Eyktir. (Musik / Gedichte: Gunnar Kristinsson, Klavier: Hellmuth Vivell, Spiel: Brigitta Laube im Theater am Gleis, Kulturzentrum Laudinella in St. Moritz und am Giesshaus der Universität Kassel.

Eine szenische Lesung aus dem Roman der Zeitdieb der isländischen Schriftstellerin Steinunn Sigurdadóttir mit Klaviermusik von Alexander Skriabin wurde im Rahmen Kultur am Bethesda in Basel uraufgeführt (Regie: Claudia Picenoni, Spiel Brigitta Laube, Klavier: Hellmuth Vivell).

Das musikalische Theaterspektakel Duell, frei nach Texten aus der „Älteren Edda“, wurde im Frühjahr 2011 im Atelier von Gunnar Kristinsson in Hegenheim (Frankreich) als Privatveranstaltung aufgeführt. Dieses Work -In -Progress – Stück- wurde von Monica Ásgeirsson zum Thema Kunstvermittlung, an das Kunsthistorische Seminar in Basel eingeladen. Im Anschluss wurde das Stück weiterentwickelt und 2014 in der Elisabethenkirche uraufgeführt (Regie: Claudia Picenoni in Zusammenarbeit mit den Mitwirkenden, Musik: Gunnar Kristinsson Spiel: Christina Roth, Brigitta Laube, Claudia Picenoni und Gunnar Kristinsson).

2012 Konzert mit Werken von Gunnar Kristinsson in Basel. Mitwirkende: Markus Buser Sound Design, Klanginstallationen, Tinna Thorsteindottir Klavier, Ríkharður H. Friðriksson E-Gitarre & Computer, Claudia Picenoni Rimur, eine musikalisch - theatralische Performance, Gunnar Kristinsson Orgel, Percussion, Stimme und Synthesizer.

Als Auftakt zu Rising 1 (ein visuelles Klangerlebnis präsentiert 2015 theaterquasi dazu unter der Regie von Claudia Picenoni Julies Traum, ein szenisches Fragment, inspiriert von August Strindbergs Drama „Fräulein Julie“: Mittsommernacht auf einem Landgut. Die Grafentochter Julie lässt sich mit dem Hausdiener Jean ein. Ein raffiniertes Spiel mit ungewissem Ausgang beginnt (Spiel Brigitta Laube und Gunnar Kristinsson). Gunnar Kristinsson widmet sich bei diesem visuellen Klangerlebnis für Orgel, Synthesizer, Percussion und Voice dem Thema.

In Requiem for melting ice in den letzten Jahren u.a. in der Elisabethenkirche in Basel, Kopenhagen (Tagensbokirke), Thorshavn – Domkirchen (Nordic Music Days 2021 / ein Festival welches sich mit den aktuellen Themen auseinandersetzt), Dresden (Hygiene Museum), Kirche Kleinwalderstorf, Trondheim (Verkstedhallen), Tondern (UBV6 Kuturzentrum), wirkte Claudia Picenoni als Performerin in den Stücken mit.

Das Lichtdesign wird in diversen Aufführungen von Michael Wolf gestaltet.

Spiel Im schweizer Decameron Neutral - 9. im von mir aus Autor und Regie: Guido Villaclara Fainà eine Videoproduktionsfirma in Basel.

2016 gründete sie mit Gunnar Kristinsson das Cultural Center UBV6 ArtMusicTheatre in Tondern (Dänemark). Dort werden diverse kulturelle Veranstaltungen entwickelt und aufgeführt. UBV6 bietet auch die Möglichkeit für Künstler*innen in Zusammenarbeit mit Claudia Picenoni und Gunnar Kristinsson Projekte zu realisieren.

Claudia Picenoni lebt in Basel und Dänemark als Theaterschaffende.  

Gunnar Kristinsson

Gunnar Kristinsson ist 1955 in Island geboren und aufgewachsen. Studierte Musik und Kunst in Wien, Reykjavik und Basel

Seit 1979  realisierte er zahlreiche Einzelausstellungen und nahm an Gruppenausstellungen teil, zahlreiche Solo, Duo und Ensemblekonzerte

Publikationen: „Eyktir“ (Gedichte- und Bilderband) und „Aufgeteiltes Chaos“ (Originalgraphik – Edition des Danioth Rings, Kunst und Kulturverein, Kanton Uri, Auftragsarbeit)

CD’S - Gunnar Kristinsson Livekonzert Elisabethenkirche Basel 2012, Icelandic Sound Company gesammelte Werke

Es liegen Kompositionen für Soloinstrumente, Kammerensembles, Klavier, Orchester, Orgel und Orchester, Computer, Musik für Theater, Tanz und Film vor. Für die Tänzer*innen des königlichen Balletts in Stockholm komponierte er die Musik zum Requiem för Ensträngad Harpa von G. Egilson (Autor und Choreographie) uraufgeführt in der Staatsoper Stockholm

Ferner Teilnahme an den verschiedensten Musik- und Kulturfestivals u.a. in Berlin, Leipzig, Dresden, Heilbronn, Münster, Nordhausen, Zwickau, Zürich, Basel, Bern, Flüelen, Altdorf, Reykjavík, Akureyri, Dalvik, Grimsey, Husavik, Hjalteyri, Heimaey, Stokkseyri und Stockholm. Seine Musik, wurde im Radio (Island, Schweiz, Deutschland, USA und Süd - Afrika) gesendet

Er begründete mit Ríkharður H. Friðriksson das Musikensemble - Icelandic Sound Company- (ISC), Konzerte in Europa u.a. „Reykjavík Arts Festival“ 2007 in Hallgrimskirkja. Das „Kulu Spiel“ von Dieter Roth wurde in diesem Stück als Klangerzeuger eingesetzt

Requiem for melting ice wurde in den letzten Jahren u.a. in der Elisabethenkirche in Basel, Atelier Hegenheim (Frankreich), Kopenhagen (Tagensbokirke), Thorshavn – Domkirchen (Nordic Music Days 2021 / ein Festival welches sich mit den aktuellen Themen auseindergesetzt), Dresden (Hygiene Museum), Kirche Kleinwalderstorf, Trondheim (Verkstedhallen), Bergen (Oestere), Oslo (Hausmania, Tondern (UBV6 Cultural Center) aufgeführt.

Im Herbst 2022, wurde „Requiem for melting ice“ in der Alten Kirche in Flüelen bereits aufgeführt (mit W.C. Huber). Die letzten Aufführungen fanden im Oktober 2023 in der Peterskappelle in Luzern statt (mit Matthias Dillier, vierzehn Konzerte)

2016 gründete er mit Claudia Picenoni das Cultural Center UBV6 ArtMusicTheatre in Tondern (Dänemark). Dort werden diverse kulturelle Veranstaltungen entwickelt und aufgeführt. UBV6 bietet auch die Möglichkeit für Künstler*innen in Zusammenarbeit mit Claudia Picenoni und Gunnar Kristinsson Projekte zu realisieren

Musikalische Zusammenarbeit mit (Auszug): Rikhardur H Fridriksson, Askell Masson, Egill Olafsson, Günter Heinz,  Hilmar Thordarson, Jo Siamon Salich, Jens Hansson, Kolbeinn Bjarnason, Gudrun Oskarsdottir, Kirsten Galm, Matthias Dillier, Guido Bäumler, Ulfar I Haraldsson, Tinna Thorsteinsdottir, Werner C. Huber, A.Wegmann, M.Schlanstein

Gunnar Kristinsson lebt in Basel und Dänemark als Komponist, Musiker und Kunstschaffender.